In dieser Intensivwoche wird ein Schneemobil entwickelt und bis zum Prototypen konstruiert. Das Schneemobil soll mit potentieller Energie und Menschenkraft angetrieben werden. Gebaut wird es mit 10 Laufmeter Dachleisten. Kreativität und Improvisationsstärke wird gefordert.
Wegen der intensiven Prozessbegleitung sollte ein Lehrbeauftragter nicht mehr als 10 Schüler betreuen. Für diesen Auftrag sollte man sich mindestens 25 Stunden Zeit nehmen.
Ziele
- Prozesskompetenz (Von der Idee bis zum Prototypen)
- Förderung der Kreativität mit Materialeinschränkung
- Kennenlernen von bildnerische Methoden zur Entwicklung 3-dimensionaler Produkte
- Materialumgang mit Holz, Schrauben und den nötigen Gerätschaften
Schneemobil - Utopie | Schneemobil - Modell |
Vorkenntnisse
Es sind keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Leitfaden zur Produktentwicklung soll während des laufenden Auftrages in den Prozess eingebunden werden.
Auftrag
Wir bauen ein Schneemobil, das der aktuellen Wetter- bzw. Schneesituation trotzt und uns heil einen Hang hinunterbringt. Das Material ist stark eingeschränkt und verlangt für ein gutes Resultat einen kreativen Umgang. Mit 10 Laufmeter limitierten Dachleisten pro Pilot/Pilotin soll ein Mobil gebaut werden, das gestalterische sowie funktionale Ansprüche erfüllt. Wer ist kreativ und gewinnt den Designtitel? Wer ist geschickt und siegt im Hindernispark?
Vorgaben/Material
Für Material und Gerätschaften siehe separater Beitrag Materialliste.
Resultat
Nebst dem fahrtüchtigen und gestalterisch anspruchvollen Prototypen entsteht eine Dokumentation, die den Arbeitsprozess nachvollziehen lässt. Diese Dokumentation enthält das Recherchematerial, Gedanken, Notizen, alle zeichnerischen Arbeitsskizzen und das 3D-Modell. Im Idealfall wird zudem der Prototyp fotografisch dokumentiert.
Kriterien
Bei der Bewertung sollte der gesamte Prozess und das Endprodukt berücksichtigt werden:
- Utopischer Ansatz, Spielerischer Umgang, Phantasiereichtum
- Realisierung und Umsetzung der Phantasie
- Zeichnerischer und handwerklicher Umgang mit gestalterischen und funktionalen Problemen
- Gestalterische Qualität im Endprodukt (Ausstellung mit Publikumsbewertung möglich)
- Funktionale Qualität im Endprodukt (Rennen mit Hindernispark auf Zeit und Distanzfahren möglich)